Wo der Code veredelt wird 

 Hier schmieden wir das Fundament: FreeBSD 15.0-RELEASE. Durch die Nutzung der src.conf eliminieren wir Altlasten direkt beim Kompilieren. Unser System ist „Sendmail-free“ und auf das Wesentliche reduziert. Wir nutzen den Clang-Compiler, um jede Binärdatei auf unserer eigenen Hardware zu verifizieren. Der Prozess ist hart, aber das Ergebnis ist ein absolut reiner Kern.

Status: In der Schmiede (Buildworld läuft)

Thema: Von der Korrektur zur Souveränität

Heute haben wir den entscheidenden Schritt getan. Aus einer gehärteten Konfiguration wird ein eigener Fork: xpcom-bsd. Als Basis dient das brandneue FreeBSD 15.0-RELEASE.

Die Lektion des Tages: Der Pfad zur Wahrheit Auch ein Administrator ist nicht perfekt. Beim ersten Versuch, den Fork zu schmieden, unterlief mir ein Fehler in der Verzeichnisstruktur (/src statt /usr/src). Doch genau hier zeigte sich die Stärke von FreeBSD 15: Das System verweigerte den Dienst. Es zwang mich zur Präzision.

Wir haben die Pfade korrigiert, die ZFS-Datasets neu ausgerichtet und den Klon-Prozess sauber in /usr/src gestartet. Dieser Moment der Korrektur war die eigentliche Geburtsstunde von xpcom-bsd. Wir bauen nicht einfach nur Software; wir lernen aus jedem Schritt und dokumentieren diesen Weg mit absoluter Ehrlichkeit.

Nächste Schritte: Sobald der Kernel fertig geschmiedet ist, werden wir die ersten Pakete über unseren eigenen Poudriere-Server bauen. Die Festung wächst.